Kelly´s Corner: … es war einmal eine Garage


Im Juni hatte ich Euch ja schon mal zu einem kleinen Blick in unser Ferienhaus eingeladen hier. Heute geht der Hausrundgang weiter: durch unseren Wohnbereich.

Der gemütliche Teil des Wohnzimmers wurde durch uns  – na ich sag mal ganz frech "wachgeküsst" – denn er war war ursprünglich mal eine Garage!!!! (das seht ihr später ganz gut auf den Vorher-Nachher-Bildern).










Jetzt kann man natürlich auch nicht einfach so sagen: "So, ich wohne ab morgen in der Garage – nee das muss beim Bauamt beantragt werden, mit Plan und allem Drum und Dran. Das hat uns tatsächlich fast ein halbes Jahr gekostet, bis die Genehmigung da war und wir die Wand (hier im Bild ab dem zweiten Deckensturz) einreißen lassen konnten. Zeitgleich sollte ja auch die Wand zwischen Küche und Essplatz entfernt werden.

Entstanden ist so ein sehr offener Wohn- und Essbereich. Noch in diesem Herbst kommt hier links neben das Fenster ein Kaminofen (schon ausgesucht, aber noch nicht bestellt) der sehr "retro" aussieht und uns hoffentlich die kommenden kalten Wintertage schnuckelig und gemütlich macht.








Die schönen Teakmöbel (ich liebe sie sehr) haben wir von der Tante meines Mannes bekommen und auch unsere Küchenaustattung war Dank dem Schrankfundus der Verwandtschaft schnell zusammen. Vieles ist aus den fünfziger und sechziger Jahren und nur was uns wirklich gefällt kommt ins Haus.

Inzwischen kochen wir regelmäßig bei uns für die gesamte Familie und meine Schwiegereltern (die Bewohner des Nachbarhauses) genießen es sehr, mal eben schnell durch den Garten zu uns zum Essen zu kommen.




Ganz wichtig für unsere drei Kinder sind natürlich viele Möglichkeiten um gemütlich "abzuhängen". Und davon hat unser Haus wirklich einiges zu bieten.




Und jetzt zu meinen Lieblingsbildern, den Vorher-Nachher-Bildern oder hier besser gesagt den Nachher-Vorher-Bildern. Dieses Jahr sind wir leider mit vielen Projekten nicht ganz so weit gekommen, wie wir wollten. Aber das Haus ist inzwischen schon so gemütlich und schön geworden, das man sich oft wirklich aufraffen muss, etwas anzupacken.

Wir haben ja immer noch kein Bad, nur eine Toilette, die Terrasse wollten wir eigentlich auch diesen Sommer machen, den Mud-Room (der Eingangsbereich/Flur) und und und…

Aber wenn ich mir diese Bilder ansehe, weiß ich immer, was wir alles schon geschafft haben!


So sieht´s "Häusle" von aussen aus - ganz ruhig, mitten im Grünen direkt am Bach.

Und nun müssen wir uns wohl oder übel langsam an den hiesigen Dialekt gewöhnen. Wir haben fast nur mit ortsansässigen Handwerkern gearbeitet und da war die Verständigung teilweise sehr problematisch, denn wir haben sie gaaaaaar nicht verstanden…





Die Fassade bestand ursprünglich aus ziemlich alten Eternitplatten. Diese wurden entfernt, das Haus teilweise gedämmt, neu verputzt und gestrichen. Eigentlich hatten wir immer von einem Holzhaus oder einer Holzfassade geträumt, uns aber dann doch dagegen entschieden: zu teuer und zu pflegeintensiv. Manches hätten wir gerne anders gemacht –  z-B. fände ich dunkelgraue Fensterrahmen aussen sehr cool. Aber dass war leider im Budget nicht drin, weil diese viel teurer gewesen wären. Also haben wir auch noch auf Rollläden verzichtet und haben alle Fenster zu einem sensationellen Preis bekommen. Aber so ganz genau wolltet Ihr es bestimmt nicht wissen…;-)

Nächstes Wochenende sind wir wieder dort und werkeln weiter…

Mit lieben Grüßen,
Kelly











 
© 2009 - 2013 Karin Offinger