Immer wieder lecker…

Als Kind mochte ich keine Süßspeisen… Milchreis, Grießbrei, Apfelstrudel und Co schmeckten nicht. NIEMALS. Und erst recht nicht, wenn ich hunger hatte. Wie – bitteschön – kann man etwas SÜSSES essen, wenn man HUNGER hat. Das ist mir heute noch unbegreiflich. Aber ich bin auch ein (echt bayrisches) Kind des Schweinebratens mit Knödel & Blaukraut…;-)

Heute weiß ich: manche Dinge ändern sich im Lauf der Zeit… und hätte meine Mutter schon viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel früher etwas Zimt an unsere Desserts getan… ich hätte es gegessen… Ich bin nämlich ZimtSÜCHTIG und den mochte meine Mum so gar nicht.

So waren für mich - die sonst von allen so geliebten Rohrnudeln – ein NO GO… Gestern beim Backen meiner heißgeliebten Zimtbrötchen - die ich erst hier in Bremen kennengelernt habe-  ist mir aufgefallen, dass ich doch eigentlich Rohrnudeln knete…;-) Nur eben ein wenig gepimpt. Hätte das doch nur schon Muttern gemacht…;-) Ich hätte mich durch meine Kindheit gerollt…

Hier nun mein gepimptes Rohrnudelnrezept… oder Zimtbrötchenrezept. Ich finde den Sirup darin besonders lecker, da die “Rollen” damit besonders schööön “katschig” bleiben. Versucht es doch einmal:

Les Tissus Colbert Stoffe Bremen Rohr01

Alles, was man braucht ist ein Rezept seiner Wahl für süßen Hefeteig (Mehlmenge 500g), 2 EL Zuckerrübensirup, 1 EL Butter, soviel das Herz begehrt an Zimt & Zucker…

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Und so geht es dann:

Den Teig nach Rezept zubereiten. Im Verhältnis 4:3 ausrollen. Den Zuckerrübensirup mit der Butter zusammenschmelzen und auf dem Teig verteilen. Zucker und Zimt darüber streuen… Aufrollen, in 8 Teile stückeln und in eine Auflaufform (mit Backpapier ausschlagen) geben. Im Ofen bei 200°C für ca. 30 Minuten backen. Ich decke die Rollen nach der Hälfte der Backzeit gerne ab, da ich die Zimtbrötchen gerne mehr weich als knusprig mag.

In wenigen Minuten waren alle weg… gestern zum Frühstück… YUMMI!

♥ 
Karin

 
© 2009 - 2013 Karin Offinger