Kelly´s Corner: 100% kalorienfrei

 
 
Man kann es fast gar nicht glauben, in zwei Wochen ist der erste Advent und unsere Kinder warten schon sehnsüchtig auf Weihnachten. Dabei haben sie noch nicht mal ihre Wunschzettel geschrieben…
Heute möchte ich Euch eine Idee für einen kalorienfreien Adventskalender für die ganze Familie zeigen, denn Süßigkeiten gibt´s ja in der Weihnachtszeit sowieso genug.
 
 
 
 
Das gelochte Brett (ca. 40 x48 cm) habe ich aus der Restekiste im Baumarkt gefischt – ganze 99 Cent habe ich dafür bezahlt (kann man sich auch zuschneiden lassen). Die Sisalschnur lagerte schon seit Jahren im Keller (da war sogar noch ein DM-Preis drauf). Ich bin ja immer froh vorhandenes Material verarbeiten zu können. J
 
 
 
 
Das Motiv habe ich durch die Löcher gefädelt (sozusagen gestickt). Damit die Schnur vorne nicht so ausfranst habe ein bisschen Tesa darum gewickelt. Um nicht meterweise Fäden durch die Löcher zu ziehen, habe ich hinten an ca 3-4 Stellen geknotet. Mich hat das ganze irgendwie an das Makramee flechten in der 6. Klasse erinnert. Wahrscheinlich war es der Geruch vom Sisal…
 
 
 

Die eigentliche Arbeit ist dann die kleinen Zettelchen, mit kleinen Nettigkeiten für die ganze Familie zu bestücken (die Vorlage dafür könnt Ihr euch am Ende des Posts herunter laden):

- Papa bekommt heute das Frühstück ans Bett.
- X liest Y eine Gute-Nacht-Geschichte vor.
- Heute darf sich X ein Mittagessen wünschen.
- Mama muss heute nicht Tisch decken.
- Heute geht die ganze Familie zusammen ins Kino.
- Alle Kinder dürfen auf dem Sofa Abendessen und gleichzeitig fernsehen
- X räumt heute das Zimmer von Y auf
usw…

Puh… das ist gar nicht so einfach, je größer die Familie ist um so einfacher wird es, da kommt schließlich jeder mal dran! Meine Zettel sind noch nicht beschriftet und für die 24 habe ich auch noch nicht den Hauch einer Idee. Vielleicht fällt Euch ja was tolles ein, dann bitte melden!!!!


 
 
 
 
 
 
 
 
Das Bäumchenbild finde ich ungeschmückt auch ziemlich cool als dezente (vor-) weihnachtliche Deko. Jedes Kind bekommt bei uns natürlich auch einen Kalender mit Süßigkeiten… ich persönlich mag ja in der Früh nichts Süßes und hätte gerne lieber einen Kalender mit Salmi, Käse oder Leberwurst!
 
  
Mit  lieben Grüße, Kelly

Kelly´s Corner: Jetzt ist Kuschelzeit!

 
 
Neulich habe ich in unserem Mini-Wolle-Stoffladen um die Ecke diese wunderbar wuscheligen Wollknäule entdeckt und ganz spontan erst mal zwei mitgenommen. Als meine Kinder die neue Wolle gesehen haben, sind sie sofort in Verzückung geraten: "Ohhhh, so weich!"
 
 
 
Nach zwei Abenden sind diese beiden Freunde daraus entstanden:

 

 
 
Eigentlich wollte ich ursprünglich nur lustige Fellbälle mit Augen häkeln, aber die Kinder hatten sich Ohren dazu gewünscht. Na dann…
 
Anfängern würde ich diese Wolle eher nicht empfehlen, denn vor lauter Fusseln sieht man die Maschen fast gar nicht. Ich musste mit Lesebrille und guter Beleuchtung arbeiten. Aber der Vorteil liegt klar auf der Hand: Fehler beim Zählen verzeiht diese Wolle – hier fällt gar nichts auf! J
 
Gehäkelt habe ich die Bälle nach dieser Anleitung im Internet:
 
Ausgestopft habe ich die Bälle mit Füllwatte und die Augen sind alte Perlmuttknopfe, die ich mit schwarzer Klebefolie beklebt habe.
 
Die Wolle: Linie 332 FUR, Farbe 0002 Beige/Natur und 0010 Dunkelblau/Hellgrau (meiner Meinung nach eher Schwarz/Hellgau) und kostet pro Knäuel ganze 2,95€!
 

 

 
Die niedlichen Tierchen wurden mir noch während der Enstehungsphase immer abgenommen und "probegeknutscht". Also…

 
 
 
Liebe Grüße und viel Zeit zum Kuscheln wünscht Euch Kelly
 

Kelly´s Corner: Tierisch viele Flattermänner

 
An manchen warmen, sonnigen Herbsttagen sieht man sie noch manchmal durch den Garten flattern – ich freue mich immer ganz besonders über sie und schaue ihnen lange nach, weil sie einfach so schön sind.
 
In den Sommerferien habe ich im Bücherfundus meiner Mutter ein tolles altes Buch über Tagschmetterlinge (wieder)gefunden, dass ich schon als Kind immer so schön fand.
Darin sind viele einheimische Schmetterlinge nahezu fotorealistisch und in Originalgröße abgebildet. Das Buch durfte ich mir, obwohl es schon fast am zerfallen ist, für eine Weile ausleihen…
 
 
 
 
 
 
Kurzer Hand habe ich mir die schönsten ausgesucht und eingescannt, obwohl ich noch gar nicht so recht wusste, was ich eigentlich damit machen wollte. Ausgedruckt und ausgeschnitten waren die Schönen ganz schnell und dann habe ich sie mit ein bisschen Masking-Tape an die Wohnzimmerwand "gepeppt".


 
 
 
 
Unserem jüngsten Sohn gefällt meine neue Herbstdeko so gaaaaar nicht. Hat er doch innerhalb einer halben Stunde drei mal gefragt, wie lange das Bild da noch stehen bleibt. Ja, ja ich hab´s verstanden: alles zu altmodisch – er geht schließlich auch nicht gerne in alte, muffige, Kirchen… mein Mann fand die Schmetterlingsviecher auch nicht so toll, weil er beklebte Wände nicht mag.
 
Na, wenn´s nach den Männern gehen würde, hätte man im Wohnzimmer nur einen Wohnlandschaft und einen riesigen Beamer und sonst nix. Ne, Ne…mir gefällt´s und da die Papierflieger besser an der Wand kleben, als ich dachte, dürfen sie auch noch ein bisschen bleiben. ;-)


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Später will ich aus den Papierschmetterlingen einen kleinem Schaukasten machen - kann ja schließlich nie schaden, wenn man weiß, wer so alles durch den Garten flattert.
 
Natürlich lassen sich noch ganz viele andere schöne Sachen damit gestalten, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt… und hier könnt Ihr Euch die Vorlagen dazu herunterladen, aber bitte nur für private Zwecke verwenden!
 
 
Mit herbstlichen Grüßen, Kelly
 

Kelly´s Corner: … es war einmal eine Garage

 
Im Juni hatte ich Euch ja schon mal zu einem kleinen Blick in unser Ferienhaus eingeladen hier. Heute geht der Hausrundgang weiter: durch unseren Wohnbereich.
 
Der gemütliche Teil des Wohnzimmers wurde durch uns  – na ich sag mal ganz frech "wachgeküsst" – denn er war war ursprünglich mal eine Garage!!!! (das seht ihr später ganz gut auf den Vorher-Nachher-Bildern).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jetzt kann man natürlich auch nicht einfach so sagen: "So, ich wohne ab morgen in der Garage – nee das muss beim Bauamt beantragt werden, mit Plan und allem Drum und Dran. Das hat uns tatsächlich fast ein halbes Jahr gekostet, bis die Genehmigung da war und wir die Wand (hier im Bild ab dem zweiten Deckensturz) einreißen lassen konnten. Zeitgleich sollte ja auch die Wand zwischen Küche und Essplatz entfernt werden.
 
Entstanden ist so ein sehr offener Wohn- und Essbereich. Noch in diesem Herbst kommt hier links neben das Fenster ein Kaminofen (schon ausgesucht, aber noch nicht bestellt) der sehr "retro" aussieht und uns hoffentlich die kommenden kalten Wintertage schnuckelig und gemütlich macht.
 
 
 
 
 
 
 
 
Die schönen Teakmöbel (ich liebe sie sehr) haben wir von der Tante meines Mannes bekommen und auch unsere Küchenaustattung war Dank dem Schrankfundus der Verwandtschaft schnell zusammen. Vieles ist aus den fünfziger und sechziger Jahren und nur was uns wirklich gefällt kommt ins Haus.
 
Inzwischen kochen wir regelmäßig bei uns für die gesamte Familie und meine Schwiegereltern (die Bewohner des Nachbarhauses) genießen es sehr, mal eben schnell durch den Garten zu uns zum Essen zu kommen.
 
 
 
 
Ganz wichtig für unsere drei Kinder sind natürlich viele Möglichkeiten um gemütlich "abzuhängen". Und davon hat unser Haus wirklich einiges zu bieten.
 
 
 
 
Und jetzt zu meinen Lieblingsbildern, den Vorher-Nachher-Bildern oder hier besser gesagt den Nachher-Vorher-Bildern. Dieses Jahr sind wir leider mit vielen Projekten nicht ganz so weit gekommen, wie wir wollten. Aber das Haus ist inzwischen schon so gemütlich und schön geworden, das man sich oft wirklich aufraffen muss, etwas anzupacken.
 
Wir haben ja immer noch kein Bad, nur eine Toilette, die Terrasse wollten wir eigentlich auch diesen Sommer machen, den Mud-Room (der Eingangsbereich/Flur) und und und…
 
Aber wenn ich mir diese Bilder ansehe, weiß ich immer, was wir alles schon geschafft haben!
 
 
So sieht´s "Häusle" von aussen aus - ganz ruhig, mitten im Grünen direkt am Bach.
 
Und nun müssen wir uns wohl oder übel langsam an den hiesigen Dialekt gewöhnen. Wir haben fast nur mit ortsansässigen Handwerkern gearbeitet und da war die Verständigung teilweise sehr problematisch, denn wir haben sie gaaaaaar nicht verstanden…
 
 
 
 
 
Die Fassade bestand ursprünglich aus ziemlich alten Eternitplatten. Diese wurden entfernt, das Haus teilweise gedämmt, neu verputzt und gestrichen. Eigentlich hatten wir immer von einem Holzhaus oder einer Holzfassade geträumt, uns aber dann doch dagegen entschieden: zu teuer und zu pflegeintensiv. Manches hätten wir gerne anders gemacht –  z-B. fände ich dunkelgraue Fensterrahmen aussen sehr cool. Aber dass war leider im Budget nicht drin, weil diese viel teurer gewesen wären. Also haben wir auch noch auf Rollläden verzichtet und haben alle Fenster zu einem sensationellen Preis bekommen. Aber so ganz genau wolltet Ihr es bestimmt nicht wissen…;-)
 
Nächstes Wochenende sind wir wieder dort und werkeln weiter…
 
Mit lieben Grüßen,
Kelly

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Frischer Apfelsaft


Es gab Jahre da haben wir es nicht geschafft unseren Apfelbaum abzuernten. Jetzt mit den Kids ist das völlig anders. Unseren Baum zu leeren ist nun immer so etwas wie ein kleines Apfelfest.♥
Der Höhepunkt in diesem Jahr war dann allerdings die kleine familiäre Mosterei "Fabelsaft" in Worpswede bei Bremen.


Man bekommt den Saft seiner eigenen Äpfel. Die Kids dürfen Fragen stellen, beim Vorgang die ganze Zeit dabei sein und - falls  Zeit ist - auch mithelfen. Ein Abenteuer.


Zum Schluss können alle noch ein leckeres Stück Kuchen genießen und im Hofladen noch ein bisschen stöbern. Und für die Kinder gibt es einen ganz tollen Spielplatz, den der Hausherr für seine Tochter gebaut hat.


Wer einen Apfelbaum hat und in der Nähe von Bremen wohnt - nichts wie hin. Nächstes Jahr sind wir jedenfalls dort bestimmt wieder.




Karin

Die neue alte Veranda


Habt Ihr auch so einen schönen September. Bei uns scheint die Sonne von Tag zu Tag mehr. Jedenfalls hat man das Gefühl.  Das Arbeiten im Garten macht dann gleich umso mehr Freude. Vor allem Dinge, die schon eine zeit lang liegen: vor unserem "WasserPopUpPool" haben wir seit diesem Sommer eine kleine Holzveranda. RuckZuck aus Baumarktbrettern zusammengeschraubt. Nur seitdem ohne Farbe... Bis vor drei Stunden...;-)


Mit weißem Wachs war das Holz allerdings zu neu und zu weiß. Deswegen habe ich einen/meinen alten Trick angewandt. Habe ich auch schon im Haus gemacht...
Mit ein bißchen Erde im noch feuchten Wachs wird der Farbton schööön vintage.


Und so entsteht mein Traumboden...;-)



Karin
 
© 2009 - 2013 Karin Offinger