Kelly´s Corner: Kinderleichtes Ferien-DIY!



 
 
Trotz viel Arbeit, Messe und den letzten Schulwochen vor den Sommerferien, schwelge ich immer noch in Urlaubserinnerungen an Dänemark: Dort haben wir ganz überraschend die seltenen, niedlichen dänischen Steinmonster kennengelernt? Sie leben ziemlich versteckt am wunderbaren Nordseestrand…
 
 
 
 
… und wenn mal ganz wenig los ist und man viel Glück hat, bekommt man die schüchtern Strandbewohner zu Gesicht!
 

 

 
 
Schüchtern sind sie tatsächlich nur Fremden gegenüber. Am liebsten aber treffen sich alle zusammen am Strand und feiern wilde Mitsommernachts-Partys.
 

 
 
Kuscheln gerne…
 

 
 
…und schlafen am liebsten im wunderbar weichen Seegras.
 

 

 
 
Die niedlichen Steintierchen könnt ihr ganz einfach mit euren Kindern nach basteln.
 

 
 
 
 
Schöne oder lustig geformte Steine kann man überall finden. An viele Flüssen und See oder eben am Meer. Einfach mal die Augen offen halten! Unsere Steine hatten alle eine lustige Monster-Form und wurden mit ganz normalen Buntstiften angemalt, die wir noch in letzter Minute eingepackt hatten. Dann haben wir die Stein-Monsterchen am Strand fotografiert. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht. Und natürlich sind sie mit uns nach Hause gereist!
 

 
 
Liebe Grüße und einen schönen Ferienanfang!
Kelly

Kelly´s Corner: Hej!

 
 


Heute möchte ich euch gerne ein paar Urlaubsbilder von unserer Reise nach Dänemark in den Pfingstferien zeigen. Bis jetzt waren wir immer nur im August dort oben, wegen unsere doch sehr späten Sommerferien in Bayern. Da Pfingsten diese Jahr so spät lag, haben wir und ganz bewusst für ein Reiseziel im Norden entschieden. Und – wir haben mal etwas Neues ausprobiert und für zwei Wochen ein Hausboot gemietet:



 
Absolut begeistert hat uns der wunderschöne Nordseestrand. Hohe Dünen, toller Sand, menschenleer… so kannte ich "Strand" bis jetzt nur aus Amerika.
 
 
 

 
 
Die Kinder waren total aus dem Häuschen und sind die Dünen immer wieder rauf und runter gerannt –bis uns irgend wann siedend heiß einfiel, dass man das gar nicht darf. Ups…
 

 

 
 
Unser Hausboot lag fest in Bork Havn, einem sehr netten Fischer- und Segel-Hafen am wunderschönen Ringkøping Fjord. Auch zum Surfen und Kitesurfen scheint die Gegend sehr beliebt zu sein.
 

 

 
 
Täglich tuckerten die Fischer morgens und abends an unserem Boot vorbei, das mit drei Terrassen ausgestattet war. So hatten wir immer ein windstilles und sonniges Plätzchen und das weit bis in den Abend hinein.
 

 
 
Aus Dänemark muss man einfach Steine mitbringen. Flach und rund geschliffen, wie kleine Seifenstücke, findet man sie in allen Farbschattierungen, überall am Strand. Wir haben sogar drei Steine mit einem natürlich entstandenen Loch gefunden, sogenannte "Hünergötter" die schon früher als Amulett das Vieh vor bösen Geistern schützen sollten. Ja… unser Gepäck war auf der Heimfahrt ein bisschen schwerer…
 

 

 
 
 
 
Unser jüngster Sohn lässt sich gerne den Wind um die Nase wehen und ist ganz oft, mal eben schnell, an den kleinen idyllischen Badestrand, gegenüber der Mole an der unser Hausboot lag, verschwunden.
 
 
 

 
 
 
Dänemark bieten natürlich für alle kulinarische Vorlieben absolute Highlights. Das Eis schmeckt fantastisch, vor allem die Toppings, wie Zuckerstreusel, Kakaopulver und sogar Mohrenköpfe waren bei unseren Kindern sehr beliebt. Lachs aus einer kleinen Fischräucherei und die hervorragenden Burger, Hot Dogs und Pommes von "Dørte und Thommy" am Havnkiosken waren einfach ein Traum!
 


 
 
Ein klein bisschen Kultur haben wir dann auch gemacht, denn es wird dort einiges geboten. Um den Ringkøping Fjord gibt es insgesamt dreizehn verschiede Museen. Wir haben uns das Wikinger-Dorf in Bork Havn angesehen. Ein sehr schöne und liebevoll angelegt Siedlung mit einem kleinem Hafen. In den dänischen Sommerferien leben dort "echte" Wikinger-Familien…
 

 

 

 
 
Ein weiteres Highlight, dass wir auf gar keinen Fall verpassen wollten, war das Sandskulpturen-Festival von Søndervig. Unter einem Festival hatte ich mir zwar etwas anders vorgestellt – es ist im Grunde eine große Ausstellung mit meterhohen Skulpturen von vielen Künstlern aus ganz unterschiedlichen Ländern (dieses Jahr zum Thema Wikinger). Es war absolut verblüffend, was die aus ganz normalen Bausand gezaubert haben und das hält sogar bei Regen!
 

 

 
 
Selten haben wir einen so entspannten und erholsamen Urlaub erlebt. Das Wetter war zwölf Tage lang toll – dann kam Sturm auf. Hatten wir doch immer wieder festgestellt, dass man auf dem Boot fast gar nicht merkt, dass man auf einem Boot ist, waren die letzten zwei Tage schon sehr schaukelig. Ehrlich gesagt habe ich jetzt zu Hause immer noch leichten Schwindel und das nach fast zwei Wochen. Na, ein echter Seemann werde ich nicht mehr…
 

 
 
Das war unser Blick vom Bett aus, über die Terrasse auf den Hafen – einfach traumhaft, den werde ich so schnell nicht vergessen.
Wäre es nach Dänemark für uns nicht so eine lange Fahrt (13 Stunden haben wir inklusive Stau am Elbtunnel gebraucht), würden wir viel öfter dort Urlaub machen. Aber… wir kommen wieder!!!!
 
Liebe Grüße
Kelly

Kelly´s Corner: Ein Lieblingsstück und ein Lesetipp für die Ferien!



Seit letztem Sommer gibt es etwas, das mein Leben ganz überraschend bereichert hat und das steckt…

 
 
Niemals hätte ich gedacht dass ich mich so für einen E-Book-Reader begeistern könnte. Als mir eine Freundin von ihrem neuen Tolino vorschwärmte, dachte ich das erste Mal, dass das auch etwas für mich sein k ö n n t e. Dazu muss ich sagen, dass ich weder mein Handy oft benutze, noch ein großer Freund von Tablets bin, denn ich bin diesbezüglich leider ein bisschen traumatisiert: Ist mir doch das I-Pad meines Mannes aus der Hand gefallen – hmmmm auf den Fliesenboden und er war auch noch live am Telefon dabei, autsch! Seit dem habe ich ein leicht "gestörtes Verhältnis" zum I-Pad – na ja, für ihn war es die Gelegenheit sich relativ schnell das neue Modell zu besorgen. J
 
Seit ich meinen Kindle habe, habe ich schon 18 Bücher gelesen – ein absoluter Rekord für mich – früher schaffte ich vielleicht 4-5 im Jahr (aber da waren die Kinder auch noch kleiner). Warum mir das Lesen mit dem E-Book-Reader so Spaß macht, kann ich gar nicht so genau sagen. Ich lese oft noch abends im Bett, wenn mein Mann schon lange schläft und finde es wunderbar gemütlich, so ganz ohne Nachtischlampe. Früher musste er leider immer bei Licht einschlafen.
 
Für den Urlaub habe ich meinem Kindle noch eine Extra-Hülle genäht. Man kenn das ja: Kekskrümel und Sand in der Badetasche…
 
 

 

Die Hülle habe ich neulich mal eben schnell zwischen Rasen-mähen und Abendessen-machen genäht. Ratzfatz war sie fertig. Die Filzplatten sind eigentlich Filz-Platzsets, die ich im Winter mal bei Aldi mitgenommen hatte. (Tipp: Bei Stoff und Stil gibt es jetzt ganz neu Filzplatten in tollen Farben)


 
 
Den Filz habe ich entsprechender Größe zugeschnitten und noch vor dem zusammen nähen den Stern aufgenäht. Verwendet habe ich zwei Fäden gleichzeitig: Neonorange und Neonpink – das erkennt man leider auf den Fotos hier nicht so gut. In "echt" leuchtet die Naht sehr neon-schön.
 
Wirklich ganz erstaunt war ich, wie easy die Flilzpaltten sich verarbeiten lassen, denn das hatte ich noch nie ausprobiert. Meine gute alte Nähmaschine hat nicht gemeckert  – immerhin ist eine Platte 5 mm stark und die fertige Hülle 10 mm! Alles kein Problem!


 

 


Sucht ihr noch einen tollen Schmöker für die Ferien – dann hätte ich einen tollen Tipp:


 
 
Die Autorin Shirley Michela Seul und ich haben vor vielen Jahren zusammen in einer Werbeagentur gearbeitet. Das war mein erster Job, als ich nach München gezogen bin. Lange haben wir nichts von einander gehört und erst über ein paar Ecken bei Facebook kam wieder ein Kontakt zustande. Dass sie Bücher schreibt wusste ich, aber mehr aber auch nicht.
 
Dann habe ich mich informiert: sie schreibt Romane, Erzählungen, Krimis und Sachbücher als Autorin, Co-Autorin und Ghostwriterin - toll! Und so hatte ich mir vorgenommen unbedingt ein Buch von ihr auszuprobieren, wenn man schon mal eine Autorin persönlich kennt. Ausgesucht habe ich mir den ersten Band einer bis jetzt dreiteiligen Krimiserie: "Alle Vögel fliegen hoch" Franza und Flipper ermitteln.
 
Schon nach den ersten zwei, drei Seiten war klar: das muss ich weiterlesen! Shirley hat einen frischen und sehr amüsanten Schreibstil. Die Hauptfigur Franza ist so sympathisch, aber manchmal auch ein bisschen tollpatschig. Flipper, ihr Hund ist schlau und einfühlsam – den möchte man gerne selber haben. Und dann gibt es noch einen attraktiven Kommissar… mehr will ich gar nicht verraten! Die Geschichte spielt in München und im Landkreis Starnberg – für mich auch sehr nett, denn hier wohne ich. J
 
Ein tolles Buch, das mich wunderbar unterhalten hat und ich unbedingt weiterempfehlen kann!
 
Wer mehr über das Buch erfahren möchte, kann hier neben dem Klappentext, sogar in den ersten Seiten schmökern:
 

 
Ich jedenfalls nehme Franza und Flipper mit in den Urlaub! Die beiden anderen Bücher von dem sechsbeinigen Ermittlerduo ("Sonst kommt dich der Jäger holen" und "Vebiss") habe ich mir schon aufs E-Book geladen…  und freu mich riesig drauf… schließlich will ich ja wissen ob und wie es mit Franza und dem Kommissar weitergeht.
 
Mehr über Shirley, ihre Bücher und ihren Hund erfahrt ihr auf ihrem Blog:
 
http://www.flipper-privat.de




Wie sind denn eure Erfahrungen mit einem E-Book-Reader? Seid ihr auch so begeistert oder greift ihr doch lieber zum traditionellen Buch?

Liebe Grüße und schöne Pfingstferien
Kelly

Kelly´s Corner: …durchs Schlüsselloch geschaut: No. 1

Letztes Mal hatte ich euch ja schon angekündigt, dass ich mal ein paar Bilder von unserem Ferienhaus zeige. Eigentlich ist es als Ferienhaus nur eine Zwischennutzung, denn es ist unser "Austragshäusel": mein Mann und ich wollen, wenn die Kinder ihre eigenen Wege gehen, ganz dort hin ziehen.
 
Wir hatten schon immer von einem eigenen Haus geträumt, aber den richtigen Zeitpunkt für einen Kauf irgendwie verpasst. Beide sind wir seit Jahren selbständig, da weiß man auch nie, ob es immer gut läuft. Zusätzlich sind die Preise auch im Münchner Umland so exorbitant gestiegen, dass man das nicht mehr bezahlen kann. So war das Thema für uns erst mal abgehakt.
 
Dann… hat sich vor ca. 3 1/2 Jahre überraschend die Möglichkeit ergeben, das Nachbargrundstück (mit Haus) meiner Schwiegereltern zu kaufen. Sie wollten auf keinen Fall dass ihnen ein mehrstöckiges Mietshaus vor die Nase gesetzt wird und haben uns sehr unterstützt.
 
So sind wir doch noch zu einem Haus gekommen – allerdings in Memmingen im Allgäu. Es nicht zu klein und nicht zu groß ca. 145 qm, steht am Ende einer Sackgasse direkt am Bach, umgeben von ganz viel Grün. Leider war das Haus aus den 60er Jahren nur ein etwas besserer Rohbau. Fenster, Heizung, Elektrik, Wände, Böden und Fassade – alles haben wir erneuert und wirklich sehr, sehr viel selber gemacht. Unser bester Mann dabei: mein Schwiegervater mit fast 80 Jahren – ohne den ging gar nichts! J
 
Die Küche wurde kurz vor Weihnachten fertig, weil wir unbedingt die Feiertage dort verbringen wollten. Es ist eine sehr schlichte geradlinige Küche geworden – dazu wollte ich als Kontrast etwas "bodenständiges". Und so hab ich aus alten Obstkisten (bei DaWanda bestellt - wo sonst: http://de.dawanda.com/shop/Kistenkolli) ein Küchenregal gebaut:


 

 
 
Meine liebe Mama hat jetzt bestimmt ein Déjà-Vu-Erlebnis: Stand doch in meinem Jugendzimmer genau so ein Regal für meine gesammelten Schätze, nur hatte ich damals eine "blaue Phase".
 
Als meine neuen alten Kisten per Post ankamen, konnte ich es gar nicht fassen, wie ein Gebrauchsgegenstand so schön altern kann. Alle Kisten waren wunschgemäß im gleichen Farbton geliefert worden und ein Blick genügte mir, um zu erkennen: die Farbe harmoniert perfekt mit dem Boden im Ferienhaus.
 

 

 
 
Wie viele Kilo Obst die armen Kisten wohl im Laufe der Jahre tragen mussten, bleibt wohl ihr Geheimnis. Bei uns haben sie jedenfalls einen tollen Platz gefunden. Hinten haben wir die Holzkisten mit zwei Latten verbunden und vorsichtshalber auch noch an der Wand befestigt.
 

 

 
 
Habe ich schon mal erzählt , dass ich Vorher-Nachher-Bilder über alles liebe. Manchmal, wenn ich etwas gefrustet bin, dass mal wieder nichts voran geht, schaue ich mir die alten Bilder an und bin jedes mal total überwältigt, was wir alles geschafft haben. Und das alles neben unseren Jobs, ehrenamtlichen Tätigkeiten im Verein, Blog, eigenes Label und nicht zu vergessen unseren drei Kindern. Alles immer nur am Wochenende und in den Ferien.
 
Allerdings hatten wir auch viele liebe Helferlein: Familie und Freunde, die beim streichen, Fußboden verlegen und Schränke transportieren geholfen haben – die List ist lang. Und nicht zuletzt hat uns das fantastische Essen von meinen Schwiegereltern, während der Bauarbeiten, das Arbeiten doch sehr erleichtert. J Jetzt können wir uns endlich revanchieren und für sie kochen, was sie auch ganz toll finden und sehr genießen.
 
Dieses Bild von der alten Küche ist noch eins der "harmlosen". Unter mindestens drei Schichten Tapete grinsten uns im ganzen Haus unendlich viele Risse und Unschönheiten an. Für die Idee, das komplette Haus innen neu verputzen zu lassen, bin ich meinem Mann uuuunendlich dankbar. Es ist einfach so schön geworden und die Risse sind zum Glück auch nicht wieder nach gekommen.

 
 
 
 
 

 
 
Außenbilder vom Haus kann ich euch noch nicht bieten, die gibt´s erst nach den Sommerferien. Zwar wurde das Haus schon letztes Jahr im Spätsommer neu verputzt und gestrichen, aber es fehlt noch die entscheidende "Schönheit". Das heißt die Fensterläden an Terrassen- und Balkontür, sowie für Küchen- und Esszimmerfenster müssen noch gestrichen und anmontiert werden. Und dann fehlt noch die Balkonbrüstung, die Holzterrasse, der Kiesweg ums Haus…

Ich hoffe, euch hat der kleine Blick durchs Schlüsselloch gefallen – bald gibt's mehr…

Liebe Grüße, Kelly
 
© 2009 - 2013 Karin Offinger